Eine bestehende unternehmenskritische Anwendung sollte so transformiert werden, dass diese von den Vorzügen der Cloud Gebrauch macht. Konkret ging es um die Frage, inwiefern ein cloudbasierter, verteilter und regionalübergreifender Speicher verwendet werden kann, um Upload- und Downloadzeiten zu verringern. Da Cloud-Anbieter teilweise eigene Netze betreiben, wäre so eine Performance-Verbesserung beim überregionalen Datenaustausch möglich.
Die Herausforderung war, eine passende Architektur zu entwickeln, die sich möglichst ohne größere Anpassungen in die bestehende Software integrieren lässt. Seit Längerem haben sich CDNs etabliert, die Inhalte von einem Standort in der Nähe des Benutzers zur Verfügung stellen. Sie sind im Web üblich, um Ladezeiten und Latenzen gering zu halten.
Nicht so üblich sind aber Konstellationen, bei denen der Benutzer zum Hochladen seiner Daten zu einem Server in seiner Nähe geroutet wird.
Gesucht war eine Lösung, die zudem alle relevanten Sicherheitsanforderungen erfüllt (OAuth-Authentifizierung).