PerformanceBlog

Insights von Anton Pütz, Dipl.-Inf. (Univ.)

Tipps für effizientere Remote-Konferenzen

Zuletzt habe ich mehrmals die Anfrage bekommen, welche Hardware-Ausstattung die beste fürs Homeoffice ist – speziell, um an Videokonferenzen teilzunehmen.

Nachdem ich schon seit einigen Jahren remote arbeite, habe ich in der Zeit einige Erfahrung gesammelt, die ich hier gerne teile.

Gute Tonqualität
Im Homeoffice verbringt man viel Zeit in Konferenzen (per Video oder zumindest per Audio). Die meisten Rechner haben integrierte Lautsprecher und Mikrofone, jedoch ist es keine gute Idee, diese zu verwenden. Man sollte ein Headset nutzen, da sonst die Gefahr besteht, dass ein Sprecher sich nochmals über einen weiteren Konferenzteilnehmer hört. Empfohlen wird hier ein Headset mit integriertem Mute-Knopf, um sich leicht während des Meetings stummzuschalten. Dies ist übrigens auch ein wichtiger Punkt, der unabhängig von der Hardware gilt: es ist eine gute Gewohnheit, sich aktiv stummzuschalten. Die meisten Programme versuchen, dies automatisch zu tun – allerdings werden dabei oft Umgebungsgeräusche als Sprache erkannt, was andere Teilnehmer irritieren kann.

In die meisten Meetings kann man sich auch per Telefon einwählen; das ist aber meist unpraktischer als mit dem Headset, wenn gleichzeitig Inhalte präsentiert werden sollen oder man Notizen machen möchte.

Gute Videoqualität
Auch wenn die Videokonferenz nicht das persönliche Gespräch ersetzen kann – sie fühlt sich „realer“ als eine Audiokonferenz an. Nonverbale Kommunikation lässt sich besser übertragen und ab und zu lässt sich vieles über eine Notiz erklären, die schnell über Video übertragen wird.

Die meisten Computer besitzen eine Webcam, allerdings kann eine externe Kamera auch eine gute Investition sein. Vor allem, weil sie sich unabhängig vom Bildschirm einstellen lässt. Meistens ist eine Webcam, die leicht das Gesicht „von oben nach unten“ erfasst, vorteilhafter.

Auf die Beleuchtung sollte auch geachtet werden: im Handel gibt es dafür Webcam-Ständer mit einer integrierten externen Beleuchtung, die dazu führt, dass das übertragene Bild schärfer ist. Zusätzlich kann man so flexibler einen guten Kamerawinkel einstellen.

Sich mit der Konferenzsoftware im Vorfeld vertraut machen
Ein guter Rat ist, sich mit der Konferenzsoftware im Vorfeld zu beschäftigen. Gerade wenn ein Rechner mehrere Mikrofone (intern/extern) hat, sollte man sich vergewissern, dass die Software das richtige Gerät benutzt.

Es ist ratsam, sich vor der Konferenz mit den Steuerungsmöglichkeiten (Stummschaltung, Bildschirmfreigabe) vertraut zu machen, um die Meetings effizienter zu gestalten.

Gerne kann ich auch Hardware vorschlagen, die mich persönlich überzeugt hat. Dafür einfach eine Nachricht schreiben.

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